Troj Gunnarsson (re.) holt bei der Premiere der Deutschen Meisterschaften im K.O.-Sprint Silber. Foto: Louisa Kollenbach
Es war ein perfektes Pfingst-Wochenende für den MTK Bad Harzburg. Nicht nur die Ausrichtung von drei Deutschen Meisterschaften an drei Tagen gelang gut. Es gab auch noch drei Medaillen für den Gastgeberverein: Zwei Meister- und einen Vizemeistertitel.
Allen voran stand Troj Gunnarsson: Der 17-Jährige wiederholte am Pfingstsonntag in Osterwieck seinen Deutschen Meistertitel, den er schon vor Jahresfrist (damals noch in der Altersklasse 16) holte, als der MTK die Deutschen Sprintmeisterschaften in Clausthal-Zellerfeld ausgerichtet hatte. Und es fehlte nicht viel, dass Troj bei der Premiere der Deutschen Meisterschaften im K.O.-Sprint am Abend des Pfingstsonntags im Bad Harzburger Gestüt den Doppelerfolg perfekt gemacht hätte. Doch einen Orientierungsfehler am Anfang konnte er trotz seiner läuferischen Überlegenheit nicht mehr wettmachen. Aber auch mit Silber zeigte sich der gebürtige Schwede sehr zufrieden.
Die Medaillenausbeute perfekt machte Dieter Conrad, der sich in der Altersklasse 80 den Deutschen Meistertitel sicherte. Zudem schaffte Erik Bruns in der Altersklasse 14 den Sprung unter die ersten Sechs.
Insgesamt gab es nur zufriedene Gesichter beim MTK, der das Mammutprogramm am Pfingstwochenende fehlerfrei abspulte. Nach dem Qualifikationslauf am Pfingstsamstag im Anschluss an den Bergmarathon durch Bündheim und den Schlosspark ging es am Vormittag des Pfingstsonntags in die Fachwerkstadt Osterwieck zum Finale der Deutschen Sprintmeisterschaften. Und schon am Nachmittag wartete der Höhepunkt mit der Premiere der Deutschen Meisterschaften im K.O.-Sprint im Gestüt und im Schlosspark. Nicht nur das Format funktionierte in diesem besonderen Ambiente bestens. Auch der große mediale Aufwand, den der MTK mit vielen Helfern von umliegenden Vereinen stemmte, setzte neue Maßstäbe. Den Abschluss bildeten schließlich die Deutschen Meisterschaften in der Sprintstaffel in Hornburg. Hier sorgte ebenfalls das Fachwerkensemble für ein besonderes Ambiente und auch hier gab es eine Premiere: Erstmals konnte eine Route durch ein Kirchengebäude gelegt werden.